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Name:Martin Rippel
Studium:Humboldt-Universität
Diplom Mathematik
Nebenfach Philosophie
Beruf:Fachkraft für
Veranstaltungstechnik
Kontakt:r i p p e l
@ math . hu-berlin . de
PGP-Key:key.asc
MD5:tdc07cd6c3eb43019
52fe624e616d34783

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Sommersemester 2011
HU PhilosophieSemiotik und Sprechakttheorie: Vom Gebrauch der Zeichen
Dieser Kurs ist eine Einführung und Vertiefung in die Zeichentheorie, angefangen mit dem Begründer der modernen Linguisstik und der strukturalisti­schen Genfer Schule Ferdinand de Saussure. Neben einem historischen überblick zur Semiotik, werden sprechakttheoretische Ansätze von Austin und Searle angerissen. Das Seminar schließt mit Diskussionen innerhalb der poststrukturalistischen Philosophie u.a. Derrida, Foucault und Levinas. Es werden Primärtexte (auch in englischer Sprache) auszugsweise gelesen und diskutiert. Im Vordergrund stehen dabei die folgenden epistemologischen Fragen: Gibt es eine repräsentative Darstellungsfunktion des sprachlichen Zeichens? Welche Relation besteht zwischen Sprache, Kognition und Kultur? Welche Funktion hat das Zeichen in diesem Zusammenhang?
HU LinguistikGrundkurs Linguistik
Der Kurs führt in Gegenstandsbereiche, Fragestellungen und Methoden der Linguistik ein. Der Schwerpunktliegt dabei auf den verschiedenen Ebenen der grammatischen Strukturbildung - Phonologie, Morphologie,Syntax, Semantik und auf den angrenzenden Teilgebieten Phonetik, Graphematik und Pragmatik. Linguistische Grundbegriffe und Konzeptionen werden unter Rückgriff auf traditionelle und moderne Analysemethoden am Beispiel des Deutschen erläutert und in ihrem Zusammenwirken beschrieben. Das Vorgehen wird geprägt sein vom Blick auf die kognitiven Grundlagen von Sprache sowie auf dietypologische Einordnung des Deutschen in das Spektrum der Sprachen der Welt.
HU LinguistikSemantik
Der Kurs bietet eine Einführung in die Analyse der Bedeutung natürlicher Sprache. Vermittelt werden Grundkenntnisse über die begriffliche Basis und die grammatischen Bedingungen, aus denen sich die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke nach Maßgabe ihrer Kategorisierung und Komposition ergibt. Dies schließt eine Einführung in theoretische Werkzeuge wie Mengen, Funktionen und elementare Logik mit ein. Die folgenden Themenbereiche werden behandelt: (a) Was ist Bedeutung? Philosophische, psychologische und grammatische Aspekte. (b) Wortbedeutung: Sinnrelationen, Mehrdeutigkeit, thematische Rolle. (c) Satzbedeutung: Wahrheitsbedingungen, Komposition, Quantifikation. (d) äußerungsbedeutung: indexikalische und anaphorische Ausdrücke, Präsuppositionen und Implikaturen. Bedingung für die Vergabe der Studienpunkte ist die regelmäßige, aktive Teilnahme am Kurs und die Anfertigung von Hausaufgaben. Es werden Materialien im Internet bereitgestellt.
HU LinguistikSprachwandeltheorien
Die Vorlesung beschäftigt sich mit der für die Historische Linguistik zentralen Frage nach der Erklärung sprachlichen Wandels. Sie gibt einen überblick über die wichtigsten älteren und neueren Sprachwandeltheorien. Neben Theorieentwürfen des 19. Jahrhunderts werden sprachfunktionale, strukturalistische, generativistische, soziolinguistische sowie handlungstheoretische Erklärungsansätze vorgestellt und diskutiert.
HU SozialwissenschaftenNetzwerktheorien im Vergleich
Wer nach einer einheitlichen Konzeption sozialer Netzwerke sucht, sucht vergeblich. Es scheint, als hätte sich der Begriff des Netzwerks endgültig zu einem ''empty signifier'' (Laclau) entwickelt. Je nach Theorieperspektive können Netzwerke als Form von Governance begriffen werden, als hyperdynamische Koevolutionsgebilde, als Assoziation von Menschen und Nichtmenschen, als strukturelle Kopplung oder einfach als Verbindung von ''stories''. Im Zentrum steht die intensive Lektüre und Diskussion von Texten der Governancetheorie, der Strukturationstheorie, der Akteur-Netzwerk-Theorie, der Systemtheorie und der phänomenologischen Netzwerktheorie Harrison Whites. Im Seminar sollen diese Netzwerktheorien systematisch miteinander verglichen und auf ihr jeweiliges konzeptionelles und analytisches Potential geprüft werden. Wie werden die Beziehungen in Netzwerken konzipiert und wie die ''Netzwerkknoten'', welche Rolle spielen Netzwerkdynamiken, Netzwerkgrenzen, Macht und Kontrolle, Wissen und Innovation, Institutionen und Kultur, Subjektivierungs- und Objektivierungsprozesse? Ziel ist es, die babylonische Vielfalt der sozialen Netzwerktheorien aus einer kritischen Vergleichsperspektive heraus auf einzelne zentrale Argumente und Konzeptionen zu verdichten.
HU RomanistikInterkulturelle Semantik und Pragmatik
Das Seminar geht der Frage nach, inwiefern es sich bei semantischen und pragmatischen Aspekten der kommunikativen Interaktion um universelle und/oder kulturspezifische Phänomene handelt. Im Zentrum der theoretischen Diskussion stehen die Arbeiten von Anna Wierzbicka zur interkulturellen Semantik und Pragmatik, die insofern einen Paradigmenwechsel signalisieren, als die lange Zeit dominierende Suche nach den Universalien der Höflichkeit (Brown/Levinson) und Konversation (Grice) durch die Erkenntnis abzulösen versucht, dass es auch kulturspezifische Unterschiede in der Art zu sprechen und zu denken gibt. Bisher wurden die romanischen Sprachen nur in geringem Maße in überlegungen dieser Art einbezogen. Ein Ziel des Seminars besteht daher auch darin, diesbezüglich einen empirischen Beitrag zu leisten, indem sprachliche Ausdrucksmittel identifiziert werden, die diesem Anspruch gerecht werden.
HU RomanistikSymbole als Kulturzeichen: Einführung in die Kultursemiotik
Wintersemester 2010 / 2011
Sommersemester 2010
Wintersemester 2009 / 2010
Sommersemester 2009
Wintersemester 2008 / 2009