Bericht über die 7. Sommerschule „Lust auf Mathematik“ 2007
Berliner Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen
Die 7. Sommerschule „Lust auf Mathematik“ fand vom 25.06 bis 30.06.2007 im Jugendbildungszentrum Blossin e.V. statt.
Sie wurde von Prof. Dr. J. Kramer und Dr. E. Warmuth vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin vorbereitet und betreut. An der Sommerschule nahmen 39 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrerinnen und Lehrer teil. Die Schülerinnen und Schüler besuchen eine der Netzwerkschulen des Berliner Netzwerks mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen.
Die sechs Gruppen wurden von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Mathematik), der Technischen Universität Berlin (Institut für Mathematik) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Fakultät III, Fach Mathematik) betreut. Vier der Gruppenleiter sind Mitglieder des DFG-Forschungszentrums MATHEON „Mathematik für Schlüsseltechnologien“.
Folgende Themen wurden angeboten:
- Stefan Ankirchner
Vom Glücksspiel zum modernen Risikomanagement - Falk Ebert
Fressen und gefressen werden - Andreas Filler
Kurven - Konrad Gröger
Fixpunkte von Mengenabbildungen - Heino Hellwig
Phyllotaxis – Über Zahlen und Pflanzen - Jürg Kramer, Anna v. Pippich
Ist die Quadratur des Kreises möglich
Jede Gruppe präsentierte in einem halbstündigen Vortrag vor dem Plenum aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse. Bemerkenswert ist, dass die Berichte der Gruppen in diesem Jahr erstmals alle in LateX geschrieben wurden, einem Textverarbeitungssystem, das den meisten Schülerinnen und Schülern vorher nicht vertraut war. Nach einer kurzen Einführung, mit großer Einsatzbereitschaft und dank der Unterstützung durch Experten ist es den Schülerinnen und Schülern gelungen, sich in bemerkenswert kurzer Zeit in dieses System einzuarbeiten und sehr schöne Berichte zu schreiben.
Finanziert wurde die Sommerschule vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING., aus Mitteln des DFG-Forschungszentrums MATHEON „Mathematik für Schlüsseltechnologien“, des Instituts für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin sowie durch eigene Beiträge der Teilnehmer.
