Bericht über die 13. Sommerschule „Lust auf Mathematik“ 2013
Berliner Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen
Die 13. Sommerschule „Lust auf Mathematik“ fand vom 02.06 bis 07.06.2013 im Jugendbildungszentrum Blossin e.V. statt.
Sie wurde von Prof. Dr. J. Kramer und Dr. E. Warmuth vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin vorbereitet. An der Sommerschule nahmen 38 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie sechs Lehrer teil. Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler besucht eine der Netzwerkschulen des Berliner Netzwerks mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen. Dazu kam ein Schüler, der bundesweit zu den erfolgreichsten Teilnehmern am Känguru-Wettbewerb gehört sowie ein weiterer mathematikinteressierter Schüler aus Darmstadt.
Die sechs Gruppen wurden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Mathematik), der HTW des Saarlandes Saarbrücken sowie der PH Karlsruhe betreut. Vier der Gruppenleiter sind Mitglieder des Forschungszentrums MATHEON „Mathematik für Schlüsseltechnologien“.
Folgende Themen wurden angeboten:
- Gavril Farkas, Angela Ortega
Graphen, Färbungen und algebraische Kurven - Andreas Filler
Kurven – Mathematische Beschreibung und Eigenschaften; Visualisierungen und Animationen - Barbara Grabowski
Reellwertige Funktionen mehrerer Variabler - Jürg Kramer, Anna v. Pippich
Darstellungsformen von Zahlen - René Lamour, Caren Tischendorf
Wir konstruieren eine Wasserrutsche! - Jochen Ziegenbalg
Rund um die Fibonacci-Zahlen
Jede Gruppe präsentierte in einem halbstündigen Vortrag vor dem Plenum aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse. In der nachfolgenden Abstimmung wurde die Präsentation der Gruppe „Wir konstruieren eine Wasserrutsche!“ als beste gekürt, gefolgt von den Gruppen „Rund um die Fibonacci-Zahlen“ und „Reellwertige Funktionen mehrerer Veränderlicher“.
Bemerkenswert ist, dass die schriftlichen Berichte der Gruppen alle in LaTeX geschrieben wurden, einem Textverarbeitungssystem, das den meisten Schülerinnen und Schülern vorher nicht bekannt war. Mit großer Einsatzbereitschaft und dank der Unterstützung durch Experten ist es den Schülerinnen und Schülern gelungen, sich in kurzer Zeit in dieses System einzuarbeiten und aussagekräftige Berichte zu schreiben.
Am Montagabend hielt Prof. Dr. Klaus Altmann (Freie Universität Berlin) einen Vortrag zum Thema „Tensorprodukte und Geometrie“.
Finanziert wurde die Sommerschule vom DFG-Forschungszentrum MATHEON „Mathematik für Schlüsseltechnologien“, dem Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin sowie durch eigene Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

