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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Tag der Mathematik 2017

Angela Schwenk / Manfred Berger

Abb.: A. Schwenk
   
Abb.: M. Berger

 

Ergebnisse einer Langzeitstudie zu elementarmathematischen Kenntnissen.

Prof. Dr. Angela Schwenk, StDir. Manfred Berger

Beuth-Hochschule für Technik Berlin, Bertha von Suttner Gymnasium

 

Seit 1995 führt die Beuth-Hochschule im Fünfjahresrhythmus einen Eingangstest im Fach Mathematik für Studienanfänger durch. Abgefragt werden grundlegende Fertigkeiten wie Rechnen mit Brüchen, Termumformungen, Berechnungen am rechtwinkligen Dreieck, Lösen von Gleichungen, quadratischen Gleichungen und einfachen linearen Gleichungssystemen.

Seit dem Jahr 2000 beteiligt sich auch das Europäische Gymnasium Bertha-von-Suttner an diesem Test. Geprüft wurden 10. und 11. Klässler (bis zum Wegfall der 11. Klasse), stichprobenartig Oberstufengruppen. Parallel zum Test wurden einige weitere Daten wie Geschlecht, Muttersprache und Art der Studienberechtigung abgefragt. Auf diese Art ist über die Jahre eine große Datensammlung entstanden, die eine Auswertung unter vielen Blickwinkeln zulässt.


Neben der Trendsicht von 1995 bis 2015 sollen verschiedene Fragen behandelt werden: Wie sehen die Ergebnisse der Studienanfänger im Vergleich zu denen der Schüler/innen aus? Wie wirken sich die unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden auf die Testergebnisse aus? Gibt es Gruppen, um die man sich besonders kümmern muss? Welche Auswirkungen haben die in den 2000er Jahren begonnenen Reformen, ist der kompetenzorientierte Unterricht der große Retter, bringt er wirklich die exorbitanten Verbesserungen in den Basiskenntnissen, wie durch stetig verbesserte MSA- und Abiturergebnisse vermittelt wird? Bestätigen unsere Ergebnisse diese Trends? Oder ist alles nur Politik?